Umweltamt bittet Chemnitzer um Mithlife ...
Autor/Quelle: Stadt Chemnitz | Mittwoch, den 07. Juli 2010 um 16:40 Uhr
Fledermäuse sind ein wichtiger und zugleich sehr bedrohter Bestandteil unserer heimischen Tierwelt. Tagsüber sind sie kaum aktiv und darum nur schwer ausfindig zu machen. Ohne das Wissen um die Orte können die Tiere jedoch kaum geschützt werden. Darum bittet das Umweltamt die Chemnitzerinnen und Chemnitzer um Mithilfe. Wer Fledermäuse gesehen hat, tote Tiere, Fledermauskot oder sonstige Hinweise melden kann, wende sich bitte an das Umweltamt, Untere Naturschutzbehörde unter der 0371 / 488-3602. Gern auch per Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Die insgesamt 17 Arten von Fledermäusen, die im Raum Chemnitz noch heimisch sind, bewohnen im Winter meist alte Keller oder Bergwerke, in denen sie Winterschlaf halten. Im Sommer bevorzugen sie menschennahe Behausungen wie Dachböden, Fensterläden oder Holzverkleidungen. Da man sie häufig gar nicht bemerkt, werden viele Behausungen der kleinen Fledertiere durch Sanierungen oder Abriss zerstört. Sind sie dagegen bekannt, lassen sich oft Ersatzquartierte in speziellen Kästen oder Steinen finden.
Fledermäuse sind die einzigen aktiv fliegenden Säugetiere und zugleich wichtige Insektenvertilger. Die am Tag - kopfüber hängend – schlafenden Flattertiere werden zwischen 5 und 40 Gramm schwer. Sie verfügen über kein Gehör, sondern orientieren sich über Ultraschallwellen.
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